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Demographische Trends in Deutschland. Folgen für Städte und Regionen.

Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels, Teil 6

Paul Gans, Ansgar Schmitz-Veltin (Hrsg.)
Demographische Trends in Deutschland. Folgen für Städte und Regionen.
Vergroessern
ISBN 978-3-88838-055-6
ISSN 0935-0780
Sprache Deutsch
Band-Nr. FuS 226
Seiten 384
Ausgabe 2006

Der langfristige Rückgang und die kontinuierliche Alterung der Bevölkerung in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern lösen einen umfassenden Handlungsbedarf aus. Die Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft von Generation zu Generation um rund ein Drittel. Die regionalen Verteilungskämpfe um demographische Potenziale werden in Zukunft auf allen räumlichen Ebenen an Bedeutung gewinnen. Internationale Zuwanderungen werden diese Trends noch verstärken.

In den neuen Ländern vollzog sich nach der deutschen Vereinigung ein  noch weitaus dramatischerer Rückgang der Geburtenraten. In dünn besiedelten, vielfach zugleich strukturschwachen und peripher gelegenen ländlichen Regionen besteht bereits jetzt die konkrete Gefahr der Absiedelung und passiven Sanierung ganzer Teilgebiete. Darüber hinaus haben auch die Innenstädte der ostdeutschen Stadtregionen mit den Folgen dramatischer Bevölkerungsabnahme zu kämpfen. Siedlungs- und Stadtumbauerfordernisse stellen in der gesamten Fläche große Anforderungen an die räumliche Planung und Politik in den neuen Ländern und zunehmend auch in Teilgebieten der alten Länder.

Wegen der komplexen und weittragenden Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Raumentwicklung hat die ARL ihre Arbeiten in diesem Themenbereich schon seit längerem intensiviert und zu einem Verbundforschungsprojekt ausgebaut, an dem mehrere Gremien beteiligt sind. Eine wichtige Rolle spielte in diesem Zusammenhang ein Arbeitskreis, dessen Ergebnisse in diesem Band veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt der Tätigkeit standen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Standortpolitik der Unternehmen, die regionale Arbeitsmarktentwicklung, die öffentlichen Finanzen, die soziale und technische Infrastruktur und die Bereiche Freizeit und Erholung. Auf der Grundlage dieser Untersuchungen wurden außerdem Empfehlungen für Politik und Verwaltung formuliert.

 

In Germany, as in many other European countries, the long-term depletion of the population – which at the same time is also getting steadily older – is now creating a need for action on a comprehensive scale. Germany’s population is shrinking from generation to generation by roughly one-third. At all spatial levels, rivalries between regions over the distribution of demographic potentials will become increasingly significant. These tendencies will be further compounded by inward migration.

In the new eastern states of the Federal Republic of Germany, a much more dramatic fall in the birth rate has taken place since German reunification. Here the more sparsely populated rural areas, which in many cases also suffer from peripheral locations and structural deficits, are now in distinct danger of being almost totally abandoned by their populations, resulting in the passive “clearance” of entire sub-regions. Moreover, the inner-city areas of eastern German metropolitan regions are also having to struggle with the consequences of dramatically dwindling populations. Throughout eastern Germany, the need to remodel both settlements and towns and cities is posing major challenges for spatial planners and politicians – challenges, moreover, which will increasingly come to face some parts of western Germany.

In recognition of the complexity and the wide-ranging implications for spatial development of the processes unleashed by demographic change, the ARL has in recent years significantly intensified its work in this area and initiated a joint research project involving a number of different bodies. Particularly important in this context is the contribution of the working group whose findings are presented here. Its work focused on the consequences of demographic change for the decisions taken by private companies on where to locate, on the development of the regional labor markets, on public finance, on social and technical infrastructure, and on the leisure and recreation sectors. These studies have, in turn, provided the basis for the recommendations it puts forward for politics and public administration.

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