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Angelika von Berswordt-Wallrabe
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Zukunftsfähige Infrastruktur und Raumentwicklung. Handlungserfordernisse für Ver- und Entsorgungssysteme

Hans-Peter Tietz, Tanja Hühner (Hrsg.)
Zukunftsfähige Infrastruktur und Raumentwicklung. Handlungserfordernisse für Ver- und Entsorgungssysteme
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ISBN 978-3-88838-064-8
ISSN 0935-0780
Sprache Deutsch
Band-Nr. FuS 235
Seiten 260
Ausgabe 2011

Ver- und Entsorgungssysteme haben bislang vorwiegend eine dienende Funktion. Die Träger der jeweiligen Fachplanung zur Strom- und Wärmeversorgung, zur Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie zur Abfallentsorgung sollen eine Aufgabe der Daseinsvorsorge erfüllen und folgen daher, meist ohne auf diese Einfluss zu nehmen, der Siedlungsentwicklung nach. Die Alterung der Systeme, der demographische Wandel, die Finanzknappheit der Kommunen und nicht zuletzt die gesteigerten Anforderungen an den Umweltschutz bestimmen die Anforderungen an die derzeitigen Systeme und deren Strukturen. Künftig kommt es jedoch nicht nur darauf an, die vorhandenen umfangreichen Investitionen in den Untergrund zu erhalten, anzupassen oder zu erneuern. Die Gelegenheit ist günstig, die bestehenden Systeme zu überprüfen und zukunftsfähig auszurichten: bei effizientem Mitteleinsatz, hoher Verfügungs- und Verteilungsgerechtigkeit und künftig auch möglichst mit positivem Einfluss auf die Raumentwicklung.
Mit dem vorliegenden Band wird diesen Aspekten durch eine Analyse der technologischen, der regionalökonomischen sowie der verschiedenen raumstrukturellen Einflussfaktoren auf die Raumentwicklung nachgegangen. Die einzelnen Systeme haben zahlreiche Gemeinsamkeiten, sodass einige Analogieschüsse möglich sind. Dabei wird auch die Steuerungsmöglichkeit der Fachplanung durch die räumliche Planung insgesamt hinterfragt und die praktische Anwendung regionalplanerischer Instrumente im Bereich der Ver- und Entsorgungssysteme, die Rolle der baulichen Dichte sowie die  Potenziale für ein künftiges Stoffstrommanagement werden aufgezeigt bzw. in ihren Ausprägungen analysiert. Die abschließend dargestellten Handlungserfordernisse lassen erkennen, dass es einer Vielzahl
von koordinierten Aktivitäten der Politik und der planerischen Steuerung bedarf, um die noch lange nicht ausreichend definierten Ziele einer zukunftsfähigen Infrastruktur zu erreichen. Insbesondere wird es notwendig sein, die fachtechnischen Akteure dazu zu motivieren, auch einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Raumentwicklung zu leisten.


Supply and disposal systems have thus far had mainly a serving function. Since the responsibility of the
technical planners of power and heating supply, for supply and disposal of water and waste water and
for waste removal is to provide public services, they generally blindly follow housing developments,
without influencing the developments as such. The demands on today’s systems and their structures
are determined by ageing systems, demographic change, shortage of finances in the communities and last, but not least, the rising demands on environmental protection. More will, however, be required in future than simply maintaining, adapting or renewing the existing vast investments in infrastructures.
This is the opportune time to inspect the existing systems and to render them sustainable: with efficient deployment of resources, fair distribution and availability and with a view to beneficial impacts on future spatial development.
This volume traces these aspects through an analysis of the technical and regional economic factors and the impact of the various spatio-structural variables on spatial development. The individual systems share many characteristics, allowing some analogous conclusions. The options for making technical planning broadly subject to spatial planning are investigated and the practical application of instruments for regional planning of supply and disposal systems, the role of development density and the potentials for future management of material flow are discussed and analysed. The requirements for action listed in the conclusion demonstrate that much coordinated political action and planning control is required if the (still vaguely defined) goals for a sustainable infrastructure are to be achieved.
It will be necessary, in particular, to motivate the technically specialised players to also contribute to sustainable spatial development.

 

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