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Gebiets- und Verwaltungsstrukturen im Umbruch. Beiträge zur Reformdiskussion aus Erfahrungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Martin T. W. Rosenfeld, Andreas Stefansky (Hrsg.)
Gebiets- und Verwaltungsstrukturen im Umbruch. Beiträge zur Reformdiskussion aus Erfahrungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
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ISBN 978-3-88838-360-1
ISSN 0946-7807
Sprache Deutsch
Band-Nr. Arbeitsmaterial der ARL 360
Seiten 171
Ausgabe 2015

Weitgehende Maßnahmen zum Umbau der Verwaltung werden vielfach mit dem demographischen Wandel sowie der Finanznot der Kommunen und der Länder begründet. Nur mit größeren Einheiten, so die Argumentation, könnte in Zukunft noch ein qualitativ hochwertiges kommunales Leistungsangebot zu vertretbaren Kosten gewährleistet werden. Die Tendenz zur Vergrößerung kommunaler Einheiten passt in das Gesamtbild der in Deutschland seit 1945 praktizierten Maßnahmen im Bereich der Kommunalreform, die bislang überwiegend mit Konzentrations- und Zentralisationsbestrebungen verbunden waren. Im Gesamtspektrum von Verwaltungsreformen sind Gebietsneugliederungen allerdings nur ein Element: Die Reform des Bestands an öffentlichen Aufgaben (Aufgabenkritik), die Verlagerung von Zuständigkeiten zwischen den Ebenen (Funktionalreform) sowie eine Veränderung der Festlegung der Finanzierungsregelungen in Bezug auf die dem öffentlichen Sektor übertragenen Leistungen (Finanzierungsreform) sind weitere Elemente einer Verwaltungs(neu)gliederung. Die vorliegende Veröffentlichung enthält die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Verwaltungs- und Gebietsreformen“ (AG VGR) der Landesarbeitsgemeinschaft Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). Ein wesentliches Anliegen der AG VGR bestand darin, mehr Licht in die raumbezogenen Wirkungszusammenhänge von Maßnahmen zur Verwaltungsreform zu bringen, denn speziell empirisch gut gesicherte Befunde sind eher spärlich und lassen zahlreiche Fragen offen.

Far-reaching measures of administrative restructuring are being often introduced in the face of demographic change and the financial diffculties of the municipalities and federal states. Only with larger entities, it is argued, will it in future be possible to provide high quality municipal services at a reasonable cost. The tendency to enlarge municipal entities fits with the overall picture of municipal reforms in Germany, which since 1945 have been dominated by measures associated with concentration and centralisation efforts. Territorial restructuring is, however, but one element of the entire spectrum of administrative reforms. Further elements of administrative (re)structuring are the reform of the portfolio of public tasks (critical review of public tasks), the transfer of responsibilities between the levels (functional reform), and a change in the specifications of financing regulations relevant to services assigned to the public sector (financing reform). This publication consists of the results of the working group “Administrative and Territorial Reforms” (AG VGR) of the state working groups Sachsen, Sachsen-Anhalt and Thüringen of the Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). A significant objective of the AG VGR was to shed more light on the spatially-related interactions of the effects of administrative reform measures, as there are few findings on the topic that are empirically well-founded and many questions remain unanswered.

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