Über Grenzen denken. Grenzüberschreitende Fragen der Raumentwicklung Deutschland-Schweiz

Hans-Georg Bächtold, Karl Heinz Hoffmann-Bohner, Peter Keller
Über Grenzen denken. Grenzüberschreitende Fragen der Raumentwicklung Deutschland-Schweiz
Vergroessern
ISBN 978-3-88838-733-3
ISSN 1865-584X
Sprache Deutsch
Band-Nr. EP 15
Seiten 38
Ausgabe 2012

Die Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg der ARL hat eine Arbeitsgruppe zum Thema „Grenzüberschreitende Fragen der Raumentwicklung Deutschland-Schweiz“ eingesetzt. Die Leitung der Arbeitsgruppe lag bei Hans-Georg Bächtold (Leiter des Amtes für Raumplanung des Kantons Basel-Landschaft) und Karl-Heinz Hoffmann-Bohner (Direktor des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee). Beide konnten in den vergangenen Jahren einen tiefen Einblick in die Fragmentierung des Grenzraumes am Hochrhein und in die differenzierte Interessenslage vor Ort erlangen.

Ziel der Arbeit war es, Erfahrungen aus der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein zusammenzutragen und die Erkenntnisse im Bereich der Raumentwicklung in diesem Grenzraum auszuwerten. Es galt, einen wertenden Blick in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der grenzüberschreitenden Region zu werfen. Zudem flossen Erkenntnisse und Befunde aus den Arbeiten der Trinationalen Agglomeration Basel und der Arbeitsgruppe „Raumplanung der Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz“, deren Mitglieder Hans-Georg Bächtold und Karl-Heinz Hoffmann-Bohner sind, in die Untersuchungen der Arbeitsgruppe ein.

Die Bearbeitung des Themas erfolgte im Diskurs auf Basis der Erfahrungen der Mitglieder und Gäste der Arbeitsgruppe „Grenzüberschreitende Fragen der Raumentwicklung Deutschland- Schweiz“ und der Ergebnisse von Expertenworkshops zu ausgewählten Fragestellungen. Sowohl bei der Arbeitsgruppe als auch bei den durchgeführten Workshops wurde auf eine inter- und transdisziplinäre Zusammensetzung geachtet. Dadurch konnten unterschiedliche Sichtweisen über den deutsch-schweizerischen Grenzraum dokumentiert und miteinander in Verbindung gesetzt werden. Die in Kap. 6 erläuterten Fallbeispiele dienten als Grundlage für die Diskussion und zur Erfassung der unterschiedlichen Problemstellungen. Das vorliegende E-Paper fasst die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zusammen. Dieser Erfahrungsbericht soll dazu anregen, den überaus spannenden Prozess des Denkens über Grenzen hinweg neu zu beleben und und zur kontinuierlichen Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beizutragen.

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