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Schrumpfung – Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen/Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels, Teil 1

Bernhard Müller, Stefan Siedentop (Hrsg.)
Schrumpfung – Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung in Sachsen/Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Vergroessern
ISBN 3-88838-303-X
ISSN 0946-7807
Sprache Deutsch
Band-Nr. AM 303
Seiten 154
Ausgabe 2003

In allen Teilen Deutschlands sind gegenwärtig mehr oder weniger deutliche Tendenzen und Auswirkungen eines Rückgangs der Bevölkerung sowie eines nachlassenden Wirtschafts-wachstums zu verzeichnen. Die damit verbundenen Entwicklungen stellen sich gerade in Ost-deutschland als ein besonders gravierendes Problem dar. Dazu zählt vor allem die umfangrei-che Abwanderung der jungen, aktiven und gut ausgebildeten Bevölkerungsgruppen nach der Wende, der großflächige Leerstand von Wohngebäuden und -siedlungen, die Überkapazitäten der kommunalen Infrastruktur, das wachsende Defizit öffentlicher Haushalte aufgrund des Rückgangs kommunaler und staatlicher Einnahmen bei gleich bleibenden bzw. steigenden Ausgaben sowie das anhaltende Wegbrechen der industriellen Basis vieler Regionen und Kommunen mit einem gravierenden Verlust an Einkommen und an Arbeitsplätzen. Auch wenn die beschriebenen Trends nicht aufzuhalten oder gar umzukehren sind, bietet der Pro-zess der strukturellen Schrumpfung auch Chancen zum Umdenken und zur Neuorientierung der Stadt- und Regionalentwicklung. Ostdeutschland könnte gerade in dieser Hinsicht zu ei-nem Vorreiter für einen neuen paradigmatischen Ansatz der Steuerung der Stadt- und Regio-nalentwicklung in Deutschland werden. Mit den Beiträgen dieses Bandes werden solche An-sätze zur Steuerung und Begleitung von regionalen Schrumpfungsprozessen vorgestellt und diskutiert.

 

Regional Development under Diminution Conditions – Trends of Develop-ment and Political Approaches for Action in Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia

More or less distinct tendencies and effects of a declining population as well as deteriorating economic growth are currently becoming visible throughout the whole of Germany. Particu-larly in East Germany the developments connected herewith constitute a serious problem. Above all, these developments include the extensive migration of the young, active and well-educated population groups following the German Unification, the large areas of empty resi-dential buildings and housing estates, the overcapacities of the municipal infrastructure, the increasing deficit of public budgets due to the decline of public and government revenues and expenditures that either remain consistent at the same time or increase, as well as the persis-tent breaking away of the industrial basis of many regions and municipalities resulting in a serious loss of income and jobs. Even if the described trends cannot be delayed or even re-versed, the process of structural diminution also offers opportunities to revise opinions and to reorientate the city and regional developments. Especially in this regard East Germany could become a trendsetter for a new paradigmatic approach in directing the city and regional de-velopment in Germany. The contributions of this volume present and discuss such approaches to directing and accompanying regional diminution processes.

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